Aktuelles zur Corona-Pandemie


Liebe Patientinnen und Patienten,

Die Zeiten ändern sich. Durch die tagesaktuellen Ereignisse (Energiekrise, Ukraine-Krieg) ist die Pandemie etwas aus dem Fokus geraten, aber weiterhin vorhanden.
Die Omikron-Variante ist vorherschend bei weiterhin hohen Infektionszahlen.

Der medizinische Sektor ist gut aufgestellt und kann im Notfall helfen. Das ist beruhigend, zumal der Krankheitsverlauf bei der Omikron-Variante meist milder ist. Trotzdem aber können die Krankenhäuser und die Intensivstationen schnell an ihre Grenzen gelangen. 

Nach wie vor ist das Impfen das wirksamste Mittel in der Pandemie-Bekämpfung:
In Schleswig-Holstein haben knapp 80% den vollen Impfschutz. Das bedeutet: 20% der Bevölkerung haben keinen ausreichenden Impfschutz.
Wenn Sie weiter Vorbehalte gegen das Impfen haben so darf ich Sie bitten sich anhand seriöser Quellen mit dem Thema auseinanderzusetzen. Führen Sie sich immer wieder die Alternativen vor Augen: die Corona-Infektion verläuft in den meisten Fällen gimpflich, sie kann aber auch tödlich sein. Und die Berichte über die Long-Covid-Symptome sind auch nicht gerade beruhigend.
Gehen Sie davon aus, dass sich jeder Nichtgeimpfter irgendwann infizieren wird. Das heißt nicht, dass er zwangsläufig (schwer) erkrankt, aber das Risiko besteht. Außerdem kann er wiederum andere Personen, auch Geimpfte, anstecken.
Die Impfung stellt keinen 100%igen Schutz dar, aber die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung ist geringer, und die Krankheitsverläufe sind in der Regel auch nicht so heftig. Im Krankenhaus (schwerer Verlauf) sind 5x mehr Ungeimpfte als Menschen, die mindestens eine Auffrischimpfung haben.    

Informieren Sie sich für einen Impftermin: 

  • In meiner Praxis können Sie sich impfen lassen. Lesen Sie dazu die Information unter dem Button "Covid-19 Impfung".
  • Sie können sich bei Ihrem Hausarzt impfen lassen.
  • Zentrale Impfstellen. Näheres dazu entnehmen Sie bitte der Presse oder unter www.impfen-sh.de.

Bei hohen Infektionszahlen ist die Pandemie definitiv nicht beendet und wird uns in diesem Herbst/Winter begleiten. Es ist deshalb Vorsicht geboten und ich empfehle die bekannten Hygienemaßnahmen (Abstand, Maske, Desinfektion) besonders in geschlossenen Räumen anzuwenden. Nach wie vor ist auch das regelmäßige Lüften sinnvoll.
Die Entscheidung für das Anwenden dieser Maßnahmen liegt jetzt bei Ihnen. Ich kann es nur empfehlen.

Die wechselnde Entwicklung führt leider zu ständig wechselnden Verhaltensmaßnahmen. Dazu gehören auch die Quaratänebestimmungen, die im Falle einer Infektion oder Kontakt in Kraft treten. Aktuell brauchen Sie in Schleswig-Holstein bei einer Infektion nicht mehr in Quarantäne, wenn Sie symptomlos sind.
Ich empfehle Ihnen die gut verständlichen Ausführungen der Stadt Lübeck zu diesem Thema. Hier können Sie auch einen Quarantänen-Bescheid anfordern.

Nun zu unserer Praxis. Wir halten wir unseren Praxisbetrieb zu den gewohnten Öffnungszeiten aufrecht.
                                        Sie sind herzlich willkommen!
Bitte bedenken Sie aber auch: ich kann Ihnen trotz umfangreicher Hygiene-Maßnahmen kein Corona-freies Areal zu 100% garantieren. Ein gewisses Rest-Risiko bleibt. Ich kann und werde Ungeimpfte nicht abweisen.
Es gilt aber weiterhin die Masken- und Abstandspflicht in meiner Praxis um damit die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Weiterhin bitten wir folgende Dinge zu beachten:

  • Es gibt bei uns grundsätzlich keine Einschränkungen, was die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im HNO-Bereich angeht.
  • Falls Sie einen Termin nicht wahrnehmen wollen oder können, sagen Sie diesen bitte telefonisch oder per E-Mail ab.
  • Die Akut- bzw. Infektsprechstunde findet wie gewohnt jeden Tag statt; bitte vorher telefonisch anmelden. Wir sorgen dafür, dass nur wenige Personen gleichzeitig in der Praxis sind.
  • Besonders in der Infektsprechstunde kann es passieren, dass wir Sie zeitweise wieder aus der Praxis schicken müssen, da sich sonst zu viele Personen in den Räumen aufhalten und wir die Mindestabstände nicht gewährleisten können. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
  • Zum Schutz für Sie selber und für die anderen müssen Sie in meiner Praxis eine FFP 2 Maske tragen. Dies gilt für Geimpfte und Nichtgeimpfte! Bei Maskenbefreiung bitte ich um Vorlage einer schriftlichen Bescheinigung.
  • Es gibt einige Ausnahmen zur Maskenpflicht. Diese betreffen allerdings nicht das HNO-Fachgebiet. Deshalb kann ich Ihnen diesbezüglich keine Bescheinigungen ausstellen.
  • Falls Sie an grippalen Symptomen leiden, melden Sie sich unbedingt vorher telefonisch. Vielleicht lässt sich da schon einiges klären. Bitte führen Sie einen Antigen-Schnelltest durch bevor Sie in unsere Praxis kommen um eine Corona-Infektion auszuschließen..
  • Patienten, die in meiner Praxis bekannt sind, können bei grippalen Infekten ggf. eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder notwendige Überweisungen/ Einweisungen sowie Rezepte telefonisch anfordern. Benutzen Sie gerne auch die e-mail-Adresse.
  • Falls Sie selber den Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung haben: suchen Sie bitte keine Arztpraxis auf, sondern melden sich telefonisch um das weitere Vorgehen zu besprechen.
  • Das gilt selbstverständlich auch, wenn Sie im Schnelltest einen positiven Befund haben. Auch dann sollten Sie keine Arztpraxis aufsuchen.
  • Bei begründetem Verdacht (z.B. wenn Sie Sie einen positiven Antigen-Schnelltest haben) führe ich einen Corona-Abstrich (PCR) durch. Sie müssen dafür also nicht zu Ihrem Hausarzt oder zu einer anderen Stelle. Dies kann sich aber in den nächsten Tagen ändern.
  • Wenn Sie aus privaten Gründen einen Corona-Abstrich (PCR) benötigen (z.B. Urlaub), führen wir auch den - allerdings kostenpflichtig - durch. Bitte melden Sie sich telefonisch für den Test an. Sie können mit dem Ergebnis nach frühestens 24 Stunden rechnen.
  • Einen Antigen-Schnelltest kann ich in meiner Praxis nicht durchführen.
  • Achten Sie bitte auf Aktualisierungen, diese ändern sich momentan sehr häufig.
  • Allergiepatienten, bei denen eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden soll, kann ich beruhigen: diese kann bedenkenlos durchgeführt werden. Bitte denken Sie an die 30-minütige Beobachtungszeit nach der Injektion. Eine weitere wichtige Information: zwischen einer Hyposensibilisierung und einer eventuellen Corona-Schutzimpfung sollten 5-7 Tage liegen.
  • Grippeschutzimpfung ist bei uns ab sofort wieder möglich. Ich empfehle, diese nicht am gleichen Tag der Corona-Impfung durchzuführen.

Die Corona-Pandemie hat ihren Schrecken verloren. Sie wird uns weiter begleiten, aber nicht mehr in dieser Heftigkeit. Passen Sie auf sich auf. Bleiben Sie "negativ" und positiv im Kopf!

Michael Meyer-Andresen und das Praxisteam
aktualisiert: 27. November 2022